Farida Rustamova

Home // Kontakt // Impressum /

HomePresse

Badische Neueste Nachrichten

08.06.2016

"...den Namen Farida Rustamova muss man sich unbedingt merken. Wenn nicht alles täuscht, steht ihr eine ganz, ganz große Karriere bevor. " Die junge Geigerin, die aus einer Musikerfamilie stammt - ihr Großvater ist der renommierte Komponist Said Rustamov - und zurzeit in Karlsruhe ihr Masterstudium bei Laurent A. Breuninger ablegt, spielte Introduction und Rondo Capriccioso von Camille Saint-Saens und den Tanz der Mädchen aus dem Ballett "1000 und eine Nacht"..."

 

 

Lippe aktuell

Auszeichnung für einzigartige Ideen und beispielhaftes Engagement Landesverband Lippe hat Kulturpreise 2015 verliehen.

"Mit den För­der­prei­sen wur­den die her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen jun­ger Men­schen ge­wür­digt: die Gei­ge­rin Fa­rida Rusta­mo­va. ... Fa­rida Rusta­mova riss das Pu­bli­kum mit dem Stück "In­tro­duc­tion et Rondo Ca­pric­cio­so op. 28" von Ca­mille Saint-Saëns zu Be­geis­te­rungs­stür­men hin." 

 

Mehr (Kreis Lippe (la). Lippe ist reich an Kul­tur­schaf­fen­den, die sich die kul­tu­relle Bil­dung von Kin­dern, Ju­gend­li­chen und jun­gen Er­wach­se­nen auf die Fah­nen ge­schrie­ben ha­ben - und die­ser Reich­tum wurde vom Lan­des­ver­band Lippe ge­wür­digt und ge­fei­ert: Er ver­lieh seine Kul­tur­preise im Rah­men ei­ner ab­wechs­lungs­rei­chen, mit hoch­karäti­gen Dar­bie­tun­gen ge­spick­ten Fest­ver­an­stal­tung im Det­mol­der Som­mer­thea­ter. "Wir zeich­nen heute Men­schen aus, die ein­zig­ar­tige Ideen ent­wi­ckelt ha­ben und mit ih­rem Kul­tur­schaf­fen das Le­ben ge­rade der lip­pi­schen Ju­gend, aber auch das von Er­wach­se­nen und Se­nio­ren, enorm be­rei­chern und sich da­mit in der Ge­sell­schaft ver­dient ge­macht ha­ben", er­läu­terte Ver­bands­vor­ste­he­rin Anke Peit­h­mann zur Preis­ver­lei­hung. Der Lan­des­ver­band Lippe hatte drei För­der­preise (mit je 1.000 Euro do­tiert) und drei Son­der­preise (mit je 500 Euro do­tiert) aus­ge­lobt. Die Son­der­preise wur­den ver­lie­hen an: Pup­pen­spie­ler Her­bert Mi­sche mit sei­ner "­Lila Büh­ne", das Kunst­pro­jekt AR­Tick der Künst­le­rin­nen Heike Flör­ke­meier und Bet­tina Heit­land so­wie an die Junge Oper. Sie alle set­zen sich mit tra­di­tio­nel­len Kunst­for­men wie auch in­no­va­ti­ven Pro­jek­ten für die kul­tu­relle Bil­dung jun­ger Men­schen in Lippe ein, ur­teilte die Jury zu­sam­men­fas­send. Mit den För­der­prei­sen wur­den die her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen jun­ger Men­schen ge­wür­digt: die Gei­ge­rin Fa­rida Rusta­mo­va, die Fil­me­ma­che­rin Anna-Ma­ria Schnei­der so­wie An­dreas Leh­nert für das Schlän­ger Mu­si­cal "... und mit­ten­drin die Straßen­bahn". Mit ih­ren Pro­jek­ten ha­ben sie ex­pe­ri­men­telle oder in­no­va­tive Kul­tur­vor­ha­ben rea­li­siert und tra­gen zum kul­tu­rel­len Ge­dächt­nis der Re­gion bei, so die Be­grün­dung der Ju­ry. Die Aus­ge­zeich­ne­ten ga­ben im Ver­lauf der Preis­ver­lei­hung Kost­pro­ben ih­res Kön­nens: Her­bert Mi­sche zum Bei­spiel, der auf­grund ei­ner Pup­pen­spiel-Auf­führung nicht da­bei sein konnte und durch seine Frau Re­gina Mi­sche ver­tre­ten wur­de, schickte ein un­ter­halt­sa­mes Vi­deo aus Ka­na­da, in dem sein Franzö­sisch spre­chen­der Elch Emile eine tra­gende Rolle spiel­te. Für die Junge Oper bril­lierte So­pra­nis­tin Eva Ma­ria Amann mit der Mond-Arie aus der Oper "Ru­sal­ka". Fa­rida Rusta­mova riss das Pu­bli­kum mit dem Stück "In­tro­duc­tion et Rondo Ca­pric­cio­sos op. 28" von Ca­mille Saint-Saëns zu Be­geis­te­rungs­stür­men hin. Mit­schnitte aus zum Teil ex­pe­ri­men­tel­len Film­do­ku­men­ta­tio­nen von Anna-Ma­ria Schnei­der so­wie ei­ner Auf­führung des Schlän­ger Mu­si­cals "... und mit­ten­drin die Straßen­bahn" ga­ben span­nende Ein­bli­cke in das Schaf­fen der aus­ge­zeich­ne­ten Künst­ler. Ein­ge­rahmt wurde das Pro­gramm durch zwei Auf­tritte des äußerst er­folg­rei­chen und be­lieb­ten Chors "­Groo­pho­ni­k" (Trä­ger des Kul­tur­prei­ses des Lan­des­ver­ban­des Lippe 2010), der un­ter der Lei­tung von To­bias Rich­ter das Pu­bli­kum mit­riss; Arne He­ger führte ele­gant und sou­ver­än durch den Abend.)

Havixbeck Von Dieter Klein

  

Das war ein wunderbaren, ein großer Konzertabend, der, so Dr. Jochen Grywatsch, „Burg Hülshoff als ein literarisches Zentrum im Münsterland prägen soll“.

"Die Aserbaidschanerin Farida Rustamova (Violine), die Niederländerin Zoë Knoop (Harfe), die gebürtige Berlinerin und Cellistin Franziska Rees sowie die Mezzosopranistin Rebecca Blanz zeigten musikalisches respektive gesangliches Können. Die vier jungen Musikerinnen agierten leidenschaftlich und zugleich zurückhaltend, ja leise und sanft."

   

MEHR: Die laue Luft, die warme Stille, der leicht neblige Lufthauch über dem Wasser – und dazu die Musik: Eine traumhaft schöne musikalische Reise boten die Akteure ihrem Publikum beim „Hülshoffer Sommerkonzert“ als Abschluss der Droste-Tage am Sonntagabend.

Die Aserbaidschanerin Farida Rustamova (Violine), die Niederländerin Zoë Knoop (Harfe), die gebürtige Berlinerin und Cellistin Franziska Rees sowie die Mezzosopranistin Rebecca Blanz zeigten musikalisches respektive gesangliches Können. Die vier jungen Musikerinnen agierten leidenschaftlich und zugleich zurückhaltend, ja leise und sanft. Jener Annette von Droste-Hülshoff gleichend, die in ihrer Jugend, zu Anfang des 19. Jahrhunderts, nur im Wort, im Gedicht, den Ausweg aus gesellschaftlich verpflichtenden adligen Zwänge finden konnte.

„Mondesaufgang“ stand über diesem Konzert- und Themenabend, den die Stiftung als Veranstalter gewählt hatte. Im Mittelpunkt dabei Annette von Droste-Hülshoffs lyrische Dichtung „Mondesaufgang“, geschrieben 1844, die der Komponist Matthias Bonitz vertont hatte und am Sonntagabend in einer Uraufführung dem versierten Publikum darbrachte. Musik, die bewegte. Worte, die einen still werden ließen: „An des Balkones Gitter lehnte ich. Und wartete, du mildes Licht, auf dich. Hoch über mir, gleich trübem Eiskrystalle, zerschmolzen, schwamm des Firmamentes Halle. Der See verschimmerte in leisem Dehnen. – Zerflossene Perlen oder Wolkenthränen? – Es rieselte, es dämmerte um mich. Ich warte, du mildes Licht, auf dich!“

Vivaldis „Sommer“ aus den „Vier Jahreszeiten“ konnte kaum gegensätzlicher sein, Bruno Coulais „Vois sur ton Chemin“ aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ kaum verspielter und Hans Arps vertonter „Mondsand“ kaum weniger romantisch. Die Zuhörer lauschten großen Worte und zarten sowie zugleich starken Melodien.

Das war ein wunderbarer, ein großer Konzertabend, der, so Dr. Jochen Grywatsch, „Burg Hülshoff als ein literarisches Zentrum im Münsterland prägen soll“.

 

 

Drensteinfurt Der goldene Schein der Abendsonne, vier zauberhafte Musikerinnen und das wunderbare Ambiente von Haus Steinfurt waren die Zutaten zu einem unvergesslichen Konzertabend. Der Auftakt zum Drensteinfurter Kultusommer war überaus gelungen.

"Die vier Musikerinnen von der Detmolder Hochschule für Musik Farida Rustamova (Violine) aus Aserbaidschan...überzeugten und begeisterten mit gefühlvollem und rhythmischem Zusammenspiel. ...Das Publikum war begeistert. „Ich habe Vivalids Sommer noch nie so wahrgenommen wie heute“, verriet Gisela Grabbe aus Walstedde. Sie habe das Flimmern der Hitze und den Vogelgesang förmlich spüren können. "

 

Mehr „Der Kultursommer bietet Kultur an besonderen Orten und das alles umsonst“, informierte Bürgermeister Carsten Grawunder in seiner Begrüßung am Freitagabend im Innenhof von Haus Steinfurt. „Sie erleben bei herrlichstem Wetter einen akustischen Genuss“, versprach er.

Die Auftaktveranstaltung zum Kultursommer hätte nicht gelungener sein können, unter dem Motto „Mondesaufgang“ ließen sich die rund 200 Zuhörer musikalisch verwöhnen. Die vier Musikerinnen von der Detmolder Hochschule für Musik Farida Rustamova (Violine) aus Aserbaidschan, Zoë Knoop (Harfe) aus den Niederlanden, die gebürtige Berlinerin und Cellistin Franziska Rees sowie die im Münsterland aufgewachsene Mezzosopranistin Rebecca Blanz überzeugten und begeisterten mit gefühlvollem und rhythmischem Zusammenspiel.

Gleich zu Beginn, „Chanson de Matin“ von Edward Elgar und der Klassiker von Camille Saint-Saens „Der Schwan“, ruhig und melodiös. Der warme Klang des Cellos kontrastierte und harmonierte mit den himmlisch zarten Klängen der Harfe. Zielsicher und dynamisch die Violine. Der laue Sommerabend, dazu Musik zum Träumen, eine Erholung für die Seele.

Die Musikerinnen entlockten ihren Instrumenten ein Klangbild, das der plätschernde Bach zu hören und die umherfliegende Vögel und summenden Insekten fast greifbar schienen.

Warm und kräftig die Stimme der Mezzospranistin Blanz beim bekannten „Vois sur ton Chemin“ aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ von Bruno Coulais.

Matthias Bonitz, der Drensteinfurter Komponist, präsentierte an diesem Abend seine Erstaufführung „Mondesaufgang“. Die von ihm vertonte lyrische Dichtung von Annette von Droste-Hülshoff bewegte. Das von der großen deutschen Dichterin 1844 geschriebene Gedicht ist geprägt von einem tiefen Gefühl für das wahre Wesen der Natur. Harfe, Violine und Cello verstärken den Zauber der Worte, geheimnisvolle Musik mit Pizzicato und Staccatos dazu die wechselhafte warme Stimme von Rebecca Blanz. Mal Sprechgesang, atmosphärisch dicht, leise gehaucht mal kräftig gesungen: „An des Balkones Gitter lehnte ich. Und wartete, du mildes Licht, auf dich. Hoch über mir, gleich trübem Eiskrystalle, zerschmolzen, schwamm des Firmamentes Halle. Der See verschimmerte in leisem Dehnen. Zerflossene Perlen oder Wolkenthränen?“ Dazu passend hatte das Quartett die Garderobe gewechselt, um den Zauber von Mond, Traum und Engel zu verstärken.

Bei „Om“ aus der Tondichtung „Siddhartha“ von Bonitz, hier umgeschrieben für Harfe und Violencello, war Siddharthas Erleuchtung zum Buddha deutlich zu spüren. Astor Piazzollas „Invierno Porteno“ gab der Sängerin Gelegenheit. ihr Können an der Melodika zu zeigen. „Die schnellen chromatischen Läufe funktionieren an der Harfe nicht“, verriet sie. Von Piazzolla auch die Zugabe „Oblivion“, die einen schönen Abschluss mit Nachhall bildete.

Das Publikum war begeistert. „Ich habe Vivalids Sommer noch nie so wahrgenommen wie heute“, verriet Gisela Grabbe aus Walstedde. Sie habe das Flimmern der Hitze und den Vogelgesang förmlich spüren können.

 

 

Drensteinfurt- Der Kultursommer hätte kaum schöner starten können. Matthias Bonitz hatte für das Klassikkonzert im Innenhof von Haus Steinfurt ein exquisites Programm zusammengestellt, das die Tages- und die vier Jahreszeiten in den Mittelpunkt stellte. Die vier Künstlerinnen sorgten für einen wahren Musikgenuss. Von Dierk Hartleb

"...bei Antonio Vivaldis „Der Sommer“ aus „Die vier Jahreszeiten“ ging es lautmalerisch zur Sache, wenn das unüberhörbare Summen der Fliegen und die Rufe von Kuckuck, Taube und Distelfink sowie die flirrende Hitze des Tages immer mehr vom zunächst noch fernen Grummeln und dann dem sich entladenen Gewitter überlagert wurde. In ihrer Moderation ließ Farida Rustamova die knapp 200 Besucher wissen, warum für sie Vivaldi einer der am meisten verehrten Komponisten ist."

 

Mehr Der Suchtfaktor eines solchen Abends ist beträchtlich, vor der imposanten Kulisse des Hauses Steinfurt an einem ausklingenden Spätsommerabend vier junge Künstlerinnen mit einem klassischen musikalischen Repertoire zu erlenen.

Für den Auftakt des diesjährigen Kultursommers hatte Matthias Bonitz wieder ein exquisites Programm zusammengestellt, das die Tages- und die vier Jahreszeiten in seinen Mittelpunkt stellte. Als Ausführende hatte der künstlerische Leiter – Musiker, Lehrender und Komponist in einer Person – Studierende aus dem Karrierezentrum der Detmolder Hochschule für Musik gewonnen, die eindrucksvoll zeigten, warum sie dem Exzellenzzentrum ihrer Hochschule angehören.

Als Einstieg intonierten Farida Rustamova (Violine), Zoe Knoop (Harfe) und Franziska Rees (Cello) das „Chanson de Matin“ von Edward Elgar. Nach Camille Saint-Saens´ „Der Schwan“ war es mit der musikalischen Besinnlichkeit vorbei, denn bei Antonio Vivaldis „Der Sommer“ aus „Die vier Jahreszeiten“ ging es lautmalerisch zur Sache, wenn das unüberhörbare Summen der Fliegen und die Rufe von Kuckuck, Taube und Distelfink sowie die flirrende Hitze des Tages immer mehr vom zunächst noch fernen Grummeln und dann dem sich entladenen Gewitter überlagert wurde. In ihrer Moderation ließ Farida Rustamova die knapp 200 Besucher wissen, warum für sie Vivaldi einer der am meisten verehrten Komponisten ist. Mit den Klängen des Stücks „Invierno porteno“ von Astor Piazzolla im Ohr, das Bonitz in seinem Arrangement um eine Melodika erweitert hatte, gingen die Besucher in die Pause.

Im zweiten Teil wurde deutlich, warum der künstlerische Leiter den ganzen Konzertabend mit „Mondesaufgang“ überschrieben hatte. Darauf stimmten Edward Elgard mit „Chanson de Nuit“ und anschließend Claude Debussy mit „Beau soir“ ein. Bei Richard Strauss´ „Die Nacht“ und Gabriel Faurés „Claire de Lune“ zeigte auch Mezzosopranistin Rebecca Blanz, die passend zum abendlich-nächtlichen Thema ein langes Kleid mit taubenblauem Oberteil angelegt hatte, warum sie bereits heute eine gefragte Sängerin ihres Faches ist.

Auf die Probe gestellt wurde ihre stimmliche Bandbreite bei der Aufführung des von Bonitz nach einem Gedicht von Annette von Droste Hülshoff komponierten Werkes mit dem Titel „Mondesaufgang“. Der Komponist hatte seine musikalische Interpretation des Gedichtes der „Droste“, das zu den beeindruckendsten ihrer umfangreichen Oeuvres zählt, mit einem Gedicht des Dadadaisten Hans Arp, der neben seinem Wirken als bildender Künstler auch noch ein bedeutender Lyriker war, verwoben. „Es reizt mich, zwei Werke aus unterschiedlichen Epochen musikalisch aufzugreifen“, sagte der Komponist im Gespräch. Dabei handelt es sich um eine von der Annette von-Droste zu Hülshoff-Stiftung initiierten Auftragsarbeit, die bei den Droste-Tagen am 9. August uraufgeführt worden ist.

Matthias Bonitz dankte den Musikerinnen für die intensive Zusammenarbeit während der Probenarbeit und das zurückliegende Konzert für eine CD-Produktion. Mit „Siddhartha“ nach Hermann Hesses indischer Romanvorlage hatten die Künstlerinnen bereits im ersten Teil eine weitere Eigenkomposition Bonitz´ interpretiert.

Begrüßt worden waren die Freunde klassischer Musik von Bürgermeister Carsten Grawunder, die einen traumhaften Auftakt des Drensteinfurter Kultursommers 2015 erlebten.

  

Det­mold (la). Den von der HfM Det­mold aus­ge­lob­ten Preis des Deut­schen Aka­de­mi­schen Aus­tausch­diens­tes (DAAD) für aus­län­di­sche Stu­die­rende hat Fa­rida Rusta­mova ge­won­nen. Sie stu­diert der­zeit Vio­line in der Klasse von Prof. Koh Ga­briel Ka­me­da. Die Ju­ry, be­ste­hend aus Rek­tor Prof. Mar­tin Chris­tian Vo­gel, der Lei­tung der Ab­tei­lung Stu­die­ren­den­ser­vice, Va­nessa Al­de­mir, und dem AStA-Ver­tre­ter An­ton Lan­ger wa­ren zu die­sem ein­stim­mi­gen Ur­teil ge­kom­men.

Der Preis wird spe­zi­ell für aus­län­di­sche Stu­die­rende aus­ge­lobt, die im Rah­men ei­nes DAAD-Sti­pen­di­ums in Deutsch­land stu­die­ren und sich nicht nur durch be­son­dere Stu­dien­lei­tun­gen, son­dern auch durch ge­sell­schaft­li­ches und in­ter­kul­tu­rel­les En­ga­ge­ment an der je­wei­li­gen Hoch­schule her­vor­ge­tan ha­ben. Die Preisü­ber­gabe fin­det am 1. Ok­to­ber 2014 im Rah­men der fei­er­li­chen Im­ma­tri­ku­la­ti­ons­feier zum Win­ter­se­mes­ter im Brahms­saal der Mu­sik­hoch­schule Det­mold statt.

Die Gei­ge­rin Fa­rida Rusta­mova wurde in Mos­kau ge­bo­ren und wuchs in der aser­bai­dscha­ni­schen Haupt­stadt Baku auf. Ers­ten Un­ter­richt er­hielt sie be­reits mit sechs Jah­ren an der Mu­sik­schule "Leo­pold und Ms­tis­law Rostro­po­wit­sch". Erst Auf­tritte mit dem Or­che­s­ter ih­res Hei­mat­lan­des ab­sol­vierte sie mit 7 Jah­ren. 2007 ge­wann sie den 1. Preis des Na­tio­nal­wett­be­werbs des Prä­si­den­ten G. Aliyev für Junge Mu­si­ker. Mit 15 Jah­ren be­gann sie das Stu­dium an der Hoch­schule für Mu­sik in Karls­ruhe in der Klasse von Nachum Er­lich und setzt ihre Stu­dien seit 2012 an der Mu­sik­hoch­schule Det­mold fort.

vom 12.07.2014 | Ausgabe-Nr. 28B

 

 

Himmlische Geigenklänge

Farida Rustamova liegt Musik im Blut, stammt sie doch aus einer Musikerfamilie. Schon mit sieben Jahren spielte sie ihr erstes Konzert mit dem staatlichen Sinfonieorchester Aserbaidschans und so erwarten die Zuhörer am Freitag um 19 Uhr himmlische Geigenklänge.

BNN 23.12.2010-Zum vergrößern anklicken

 Unter dem Motto: „Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ war LIVE YEHUDI MUSIC MENUHIN NOW Oberrhein e.V. im Zentrum „Rösselsbrünnle“ zu Gast.

 

Es spielten: Farida Rustamova, Geige und Tatiana Prushinskaja, Klavier. Geige und Klavier waren die Soloinstrumente des 3. Konzertes in diesem Jahr. Die jungen Künstlerinnen stellten ihr Programm, das Komponisten aus ganz Europa beinhaltete, mit kurzen, erklärenden Worten vor.Was sie uns auf ihren Instrumenten boten war höchstes Können. Das virtuose Beherrschen der Instrumente und die ausdrucksstarke Interpretation begeisterten alle Zuhörer.

Hinzu kam das harmonische Zusammenspiel beider Künstlerinnen. Wenn man dann noch das Alter ( Jahrgang 1993) der Geigerin in Betracht zog, so kannte die Begeisterung keine Grenzen. Tatiana Prushinskaja spielte Chopin und die Zugabe als Solostück und führte so den frisch gestimmten Flügel in vollem Klang vor. Beide Künstlerinnen bedankten sich, dass sie in einem so schönen, mit wunderbarer Akustik und gutem Instrument ausgestatteten und mit kundigem Publikum gefüllten Saal spielen durften. Es war eine wunderbare Nachmittagsstunde. Wir freuen uns sehr, dass immer mehr „Rheinstettener“ dieses Angebot in unserem Hause nutzen.

Wir danken ganz herzlich Farida Rustamova und Tatiana Pruhinskaja für diese unvergessliche Stunde und wünschen ihnen alles Gute auf ihrem musikalischen Weg; und uns ein Wiedersehen mit diesen Ausnahmekünstlerinen.

 

Diakonie im Landkreis Karlsruhe gGmbH Seite 18 24/2010 Rheinstetten


© 2018 www.farida-music.com 
HomePresse